Diese Sache mit dem HOPE

Ich möchte euch ein bisschen über die Pläne mit dem HOPE erzählen und (ein bisschen verspätet) über ein kleines Wunder 🙂

Die Pläne mit dem HOPE

Ich arbeite und wohne ja seit September im Jugendcenter HOPE, einem Platz, an den junge Japaner kommen können und einfach mal sie selbst sein dürfen und an dem sie meist zum ersten Mal in ihrem Leben von Jesus und der Bibel hören. Das HOPE selbst gibt es schon 10 Jahre und seit einigen Jahren beten die Mitarbeiter um einen japanischen Vollzeitmitarbeiter, da ein Japaner seine Landsleute einfach viel besser erreicht und versteht. Mit diesem Mitarbeiter wollen wir aus dem Jugendcenter eine Gemeinde (v. a.) für Jugendliche machen. Das wäre dann die dritte Gemeinde aus unserem Bund in meinem derzeitigen Wohnort, Inazawa (130.000 Einwohner). Nach vielen Versuchen und noch mehr Gebet, hat sich im August (kurz vor meiner Zeit) ein junger Japaner gefunden, der an der Bibelschule für angehende Pastoren gerade in sein letztes Jahr ging. In den ersten Monaten hier haben wir dann viel dafür gebetet, dass alle Gremien dem zustimmen, und wirklich, alles wurde immer klarer und klarer. Sobald Yutaro (Name des Japaners) da ist, wird das HOPE zu einer Gemeinde.

Eine Lektion zum Thema „Vertrauen“

Dann im Januar, nachdem alles geklärt schien, kam ein Mann ins HOPE, der wegen irgendetwas mit den beiden Missionaren hier reden wollte. Es stellte sich heraus, dass es sich bei diesem um den Besitzer des Grundstücks handelte, der uns ein Ultimatum stellte: Entweder ihr kauft das HOPE für  rund 220.000 Euro oder ihr fliegt in einem Jahr raus. Entscheidungszeit: 1 Monat!

Wir waren natürlich alle erst einmal ziemlich geschockt. Vorher hatte alles geklappt und nun das? Denn so viel Geld hat das HOPE nicht ansatzweise, und auch sonst konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, wie wir so viel Geld zusammenbekommen sollten. Das einzige, was wir in dieser Situation tun konnten, war beten, und das haben wir dann auch gemacht.

Am nächsten Tag dann das Wunder! Auf der Konferenz des japanischen Kirchenbundes (der sonst für alle Entscheidungen gefühlt zehn Jahre braucht,) wurde innerhalb von einer halben Stunde beschlossen, dass man dieses Geld als Kredit geben und somit die Gemeindepläne unterstützen würde. Damit man versteht, was das wirklich bedeutet, muss man wissen, dass der Kirchenbund selber verschuldet ist und diese Summe auch für den Bund eine größere ist. Doch Gott lenkte die Gespräche so, dass innerhalb von 30 Minuten alles klar wurde: Das HOPE wird Gemeinde und das auf eigenem Grund und Boden!

Da das natürlich trotzdem viel Geld für alle Beteiligten ist, seid ihr gerne eingeladen, für dieses Projekt zu spenden. Wie gesagt, es geht dabei für alle Beteiligten um viel Geld und ich bin 100% davon überzeugt, wie wichtig die HOPE Gemeinde gerade für die jungen Japaner sein wird.

Wer sich angesprochen fühlt zu spenden (kleine wie große Beträge), kann das gerne unter diese Adresse tun:

Allianz Mission e.V.                                                                                                           
Spar- und Kreditbank Witten IBAN: DE 86 4526 0475 0009 1109 00                                   BIC: GENODEM1BFG                                                                                       Verwendungszweck: für Ankauf Grundstueck HOPE/Japan

Diese Spenden gehen nicht an mich, sondern an das HOPE! Diese Adresse wäre für einen separaten Spendezweck!

Alles weitere erfahrt ihr dann demnächst in meinem nächsten Rundbrief 😉

Liebe Grüße und Gottes Segen

Euer Jonas

 

2 Gedanken zu „Diese Sache mit dem HOPE

  1. Danke, dass Du uns an diesem Wunder beteiligst! Es ist erfrischend zu hören / zu lesen, was Gott auf der anderen Seite des Planeten macht und wie Du mittendrin steckst. Herzliche Grüße und weiterhin Gottes Segen in Japan!

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