Und los!

Jetzt bin ich schon seit zwei Wochen in England. Da wird es doch mal Zeit was von sich hören zu lassen! Zuerst geht es jetzt aber noch nicht direkt darum was in England so los ist, sondern ich hab noch ein wenig was aufzuholen, was vor meinem Ablug noch so los war. Drei Wochen vor meinem Start war nämlich noch das Reach in Karlsruhe. Bei 30° im Schatten wurden wir bei diesem einwöchigen Seminar in ersten Zügen auf das kommenden Jahr vorbereitet.

Bereits seit März kamen nach und nach die verschiedensten Mails bei mir an und eine Information nach der anderen ist so langsam eingetrudelt. Aber vieles war noch offen und viele Dinge habe ich dann doch erst in Karlsruhe erfahren. Hier konnte ich mir mehr und mehr ein Bild davon machen, was genau in Clitheroe (der Ort in dem ich in England bin) auf mich zukommen wird. In Karlsruhe sind in dieser Woche alle zusammen gekommen, die von Deutschland aus im letzten Jahr mit Pais in Großbritannien und Nordirland unterwegs waren, sowie alle die ebenfalls von Deutschland aus nun für ein Jahr dorthin ausgesandt werden, zu denen ich ja auch gehöre.

Zum einen gab es dort ganz praktische Infortmationen dazu wen wir in Notfällen kontaktieren müssen, wer uns wann weiterhelfen kann und zum Thema Kultur. Allerdings muss ich sagen, dass ich persönlich bisher noch keine wirklichen Unterschiede zu unserer deutschen Kultur feststellen konnte in der kurzen Zeit, die ich jetzt hier bin. Vielleicht nur, dass alles ein wenig höflicher ist als unsere direkte norddeutsche Art…

Daneben hatten wir vor allem viel Austausch mit den Paislern, die gerade aus ihrem Jahr zurück gekommen sind. Unter anderem mit Eric. Eric gehörte im letzten Jahr zum Team Clitheroe. Das heißt, dass ich nun genau dort bin wo er war und dieselben oder zumindest zum Teil dieselben Aufgaben habe wie er. Eric konnte mir also am besten erzählen, wie das hier alles abläuft.
Besonders viel konnte er davon berichten wie das denn so ist in der WG. Richtig, WG und nicht Gastfamilie. Das ist in Clitheroe nämlich anders, was ich selber erst relativ spät erfahren hatte. Zusammen mit meinem Pais Team werde ich nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch wohnen. Also doch keine Gastmama, die für einen einkaufen geht, kocht oder bei der man die dreckige Wäsche einfach vor der Waschmaschine ablegen kann. Das muss nun wohl alles selbst erledigt werden und nach Erics Empfehlung hatte ich vor meinem Ablug noch einen schnellen Crashkurs bei Mama in Sachen kochen, putzen, waschen und einkaufen absolviert. Aber trotzdem werden wohl in nächster Zeit diverse Nachrichten an Mama gehen um nochmal sicher zu gehen, was zusammen in die Waschmaschine darf und was nicht oder wie lange was in den Ofen muss und so weiter. Ist halt schon was anderes auf einmal von zu Hause ausgezogen zu sein.

Meine Teammitglieder und Mitbewohner möchte ich euch hier auch direkt einmal kurz vorstellen. Das ist einmal unsere Teamleiterin Avery aus den USA, genauer gesagt aus Virginia. Für sie ist es bereits das zweite Jahr, das sie mit Pais in Clitheroe ist. Und zum anderen gehört Daniel dazu. Für ihn ist es, wie für mich, das erste Jahr und er kommt auch aus Deutschland, aus der Nähe von Mannheim.

Ich, Daniel & Avery

Als nächstes will ich euch dann von dem Foundational Training berichten. Ein  zweiwöchiges Training, das hier als allerstes stattgefunden hat und nun gerade zu Ende gegangen ist. Dieser Blogeintrag ist aber noch in Arbeit.

Bis dann also,

Laura

4 Gedanken zu „Und los!

  1. Hallo Laura,
    wie schön, von dir zu hören! Ich wünsche dir weiterhin gutes Einleben und bin schon sehr gespannt, was du zu berichten haben wirst.
    Gott mit Dir!
    Birgit 🙂

  2. Wie cool! Schon lange erwartet und eben noch beim Hauskreis bei den Huberts drüber gesprochen und nun ist er da: Lauras erster Bericht.
    Wir kennen sogar schon Lauras Zimmer 😉!
    Ich wünsche dir eine gute Eingewöhnung in deiner WG und deinen neuen Aufgaben!

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