Welcome to England

Der Abflug und das Foundational Training (kurz gesagt einfach nur: FT)
Wie im letzten Blog am Ende bereits erwähnt, geht es jetzt mehr um die erste Zeit in England. Aber alles der Reihe nach:

Ich, Franzi & Lili

Gemeinsam mit diesen beiden wundervollen Mädels bin ich vor inzwischen etwas über drei Wochen in Hamburg ins Flugzeug gestiegen und damit hatte das Abenteuer begonnen! Wir drei kennen uns bereits seit etwa drei Jahren. Kennengelernt hatten wir uns bei der Juleica in Ascheberg und seitdem haben wir uns immer mal wieder getroffen. Bei Pais haben wir uns aber ganz unabhängig von einander beworben. Erst nachdem unsere Bewerbungen schon alle unter Dach und Fach und sicher waren, haben wir festgestellt, dass wir drei dieselben Pläne für das kommende Jahr haben und so konnten wir dann direkt einen gemeinsamen Flug nach England buchen.

In England angekommen ging es aber nicht direkt in unsere Orte in denen wir das Jahr über sein werden, sondern es ging nach Burnley zum Foundational Training. Burnley ist ein kleinerer Ort im nördlichen Teil Englands in dem Pais England seinen „Hauptsitzt“ hat. Hier hat dieses Seminar stattgefunden und werden alle weiteren Seminare in der „Lifechurch Lancashire“ stattfinden.

Das Founadational Training hat viele verschiedene Bereiche beinhaltet. Zum einen gab es Inputs, die für uns ganz persönlich waren. In denen ging es viel darum, wie der Glaube im Alltag aussehen und was Ziele sind nach denen man dabei streben kann.

Die meisten Seminare jedoch haben sich damit beschäftigt, wie genau nun unsere Arbeit hier aussehen wird. Was heißt es in die Schulen zu gehen? Was genau machen wir dort eigentlich und was ist uns dabei erlaubt und was vielleicht verboten? Wie ist das englische Schulsystem aufgebaut und was sind Lunch Clubs? Auf diese Fragen und noch mehr gab es Antworten. Ein bisschen was erzähle ich hier schonmal:
In englischen Schule versammelt sich im Laufe des Tages die gesamte Schule zu sogennanten Assemblies. Da in England Kirche und Staat nicht so getrennt ist wie in Deutschland haben wir als Pais Teams die Möglichkeit ein paar dieser Assemblies zu gestalten. Dabei ist es jedoch dennoch von Ort zu Ort unterschiedlich wie genau das aussehen kann, da das mit jeder Schule individuell abgesprochen wird. Genauso ist es bei den Lunch Clubs. Die Lunch Clubs finden während der Mittagspause statt. Jeder Schüler der mag, kann kommen und dann wird zum Beispiel gespielt, gebastelt, eine Geschichte vorgelesen und  von Jesus erzählt. Dazu noch mehr in einem der kommenden Blogs.

Wir werden ja aber nicht nur in den Schulen sein, sondern auch in einer oder mehreren Gemeinden um dort mit der Jugendarbeit zu helfen und natürlich auch ganz einfach für unseren eigenen Glauben und die Gemeinschaft mit anderen Christen.
Ganz egal welche Art von Kirche, jede Gemeinde kann bei Pais mitmachen, da wir ja alle eine große, gemeinsame Kirche sind. Das bedeutet aber auch, dass viele nun in eine komplett andere Kirche kommen, als man es von zu Hause gewohnt ist. Immer wieder wurde uns also gesagt: „Seid offen für das was kommt und sagt euch für dieses Jahr immer wieder, dass dies nun eure Gemeinde ist, zu der ihr dazu gehört!“.

Außerdem war das FT nicht nur theoretisch, sondern zum Teil auch ganz praktisch. An einem Nachmittag sind wir also losgegangen in die Stadt zu verschiedenen Aktionen und haben praktisch gesehen und erfahren was Local Mission ist. Ebenfalls ein Part unserer Arbeit. Mit Local Mission ist nämlich gemeint, dass man sich als Pais Team Aktionen überlegt, mit denen man in seiner Stadt gutes tun oder viele Leute erreichen und zu Veranstaltungen einladen kann und dann Jugendliche beziehungsweise allgemein Gemeindemitglieder aus seiner Gemeinde einlädt diese Aktionen mit einem zu machen.

Während diesen zwei vollgeplanten, intensiven, anstrengenden, aber tollen Wochen mit wenig Schlaf war ich immer wieder froh, dass Lili und Franzi  auch da waren und man sich schon so gut kannte. Da hat man sich nicht so alleine gefühlt zwischen den vielen neuen Gesichtern und konnte ab und zu nochmal sicher gehen, dass man jetzt nicht die Einzige war, die gerade gar nichts verstanden hat oder das eine und andere Wort nachfragen, denn manchmal war es schon ziemlich herausfordernd mit der englische Sprache. Das wird aber merklich von Tag zu Tag besser.

Soweit also nochmal zum Foundational Training 🙂

Liebe Grüße,
Laura

 

 

 

 

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