zwischen Deutschland und Spanien

Hola amigos!

Bei aktuellen 38° (mit Aussicht auf mittägige 40°) und heißer Wüstenluft, wenn nur noch der Ventilator und eine kalte Dusche Abkühlung schafft, schreibe ich diesen Aprilartikel. 40°


Dabei hat der April so kalt begonnen. Nämlich *trommelwirbel* in Deutschland!!!
Vermutlich haben das einige von euch mitbekommen, dass ich Anfang April daheim zu Besuch war. Woran das lag?

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Heidelberg 🙂

Zum einen brauchte ich mal ganz dringend Urlaub und Ruhe, zum anderen habe ich mir mehrere Universitäten und Städte angeguckt, um zu entscheiden, was ich nächsten Jahr denn nun entgültig machen möchte. Und in dieser Hinsicht war der Besuch ein voller Erfolg! Zur aktuellen Info: Momentan bewerbe ich mich auf einen Platz an der evangelischen Fachhochschule Bochum auf Soziale Arbeit und hab dabei ein sehr sehr gutes Gefühl 🙂 (Nur beten das der gesamte Bewerbungskrams mit der spanischen Post pünktlich bis Ende Mai ankommt, muss ich noch). Aber auch sonst, war es schön zuhause zu sein, wenn auch ein bisschen merkwürdig, da alles irgendwie so war wie immer. Mal eine kleine Kostprobe auf das was mich nach dem Jahr erwartet.

IMG-20150419-WA0015Damit ist die Hälfte des Monats auch schon um. Was hab ich so die andere Hälfte getrieben?
Wir Jugendlichen haben mal wieder einen „Gottesdienst spezial“ organisiert. Das findet jeden Monat bei uns in der Gemeinde statt und immer jeweils ein Hauskreis kümmert sich um die Organisation. Es ist ein Gebetsgottesdienst mit kurzer Andacht, Musik und sehr vielen Zeugnissen. Das lief so weit recht gut. 🙂
Wir hatten ein weiteres Volleyballturnier (obwohl dieses wegen der Hitze nach der Hälfte in ein am-Strand-liegen und sich-unterhalten umgeändert wurde 🙂 ) UND wir hatten den DSC0760001.05. als Feiertag. Dabei sind viele Gemeinden der Insel zu uns in den Süden gekommen und wir haben in einem nahegelegenen Park gesessen, gegessen, gespielt, gesungen usw. usw.
Lene und ich haben uns dem Kinderschminken gewidmet, was einen riesen Spaß bereitet hat. (obwohl mehr Jugendliche kamen als Kinder.. 😀 ) Besonders schön fand ich, das wir, zwei Leute IMG-20150502-WA0113aus unserer Deutschklasse und noch ein paar andere Jugendliche danach spontan ans Meer gefahren sind und mit Klamotten und allem ins Wasser gesprunge
sind.

Im Allgemeinen bin ich sehr dankbar für die Deutschklasse. Zwischendurch hatte ich eine Zeit, in der mir das Unterrichten so gar keinen Spaß bereiten wollte. Jetzt haben sich die Beziehungen innerhalb der Klasse allerdings IMG-20150502-WA0095so positiv verändert (dank Gott), dass es richtig Freude bereitet und wir meistens noch danach mit den Leuten essen, lange reden oder spielen (z.B. hatten wir ein deutsches Brunch mit Brezeln, dunklem Brot, Berlinern, Würstchen und Nutella auf dem Dach des Lokals). Heute Abend veranstalten wir einen Deutschenabend mit Verkleiden und Spätzle essen. 😀
Manche von ihnen sind auch keine Christen, weswegen ich die Chance dabei noch gerne bis zum Abschluss meiner
Zeit hier so ausgiebig wie möglich nutzen will. 🙂

Hier in unserer Gemeinde gibt es einige Jugendliche, die sich auf ein Voluntärsjahr in Deutschland bewerben. Das finde ich auch echt gut (solange sie am Ende wieder auf die Insel zurückkehren. Die Gemeinde braucht ihre Jugendlichen 😀 ). Dafür habe ich jetzt noch eine Mini-Deutschklasse eröffnet und darf viel mit den Bewerbungen helfen. Ich würde mich sehr freuen, wenn das für einige klappen würde, damit sie auch mal neue Kulturen und Möglichkeiten kennenlernen 🙂

Ansonsten ist meine kleine Schwester gerade für einige Zeit zu Besuch und leidet unter der Hitze. Diesmal wird allerdings kein Urlaub genommen, weswegen sie mehr mit zur Arbeit kommt und mein Alltag nicht so stark verändert wird, wie bei meinen Eltern. 😉

Vielen Dank für euer Gebet und eure Spenden (und Zusprüche daheim)!
HIER könnt ihr weiter beten:
Danken für einen schönen Heimataufenthalt aber auch Rückkehr; Studiengewissheit; Spaß und Freude auf der InselIMG-20150502-WA0125
Bitten für Bewerbung; die Jugendlichen, die nach Deutschland wollen; die Jugendlichen in der Deutschklasse.

Adiós,
Lotta

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